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Riverbed-Trendprognose für 2015: Der Standort verliert an Bedeutung

Wenige Wochen nach Jahresbeginn zeichnen sich bereits die IT-Trends für 2015 ab. Welche Riverbed als die bedeutendsten ansieht, erklärt Andreas Hartl, Regional Vice President DACH beim Experten für Application Performance Infrastructure:

1. Wachsende Virtualisierung von Netzwerkfunktionen – auch ohne Software Defined Networking (SDN)
Vermutlich wird die Network Functions Virtualization (NFV) weiterhin in die „klassischen“ Unternehmensnetzwerke integriert. Der Vorteil besteht darin, dass die bestehende SDN-Strategie nicht angepasst werden muss. So können Unternehmen über virtualisierte Netzwerkfunktionen Netzwerke „on demand“ und unabhängig von der eingesetzten Technik bereitstellen, wo immer sie gebraucht werden.

2. Häufigere Datendiebstähle mit umfangreicheren Methoden
Dies sollte das Aus für traditionelle Methoden bedeuten. Strengere Richtlinien, die Einbindung von Mobilgeräten in das Security-Konzept etc. werden Angreifer nicht abschrecken geschweige denn fernhalten. Wichtiger ist stattdessen die Investition in Prävention. Transparenz in Bezug auf Anwendungen, Geräte und Netzwerke ist dabei für das IT-Team unerlässlich. Sofern sie einen „Normalzustand“ der Infrastruktur kennen, lassen sich ungewöhnliche Aktivitäten schneller aufdecken.

3. Hybride Architekturen
Durch die parallele Nutzung von Cloud-Angeboten, Third-Party-Hosting und Services im eigenen Rechenzentrum entstehen zunehmend hybride Infrastrukturen. Daraus können Probleme entstehen, wenn sich z.B. Design-Vorlagen nicht in die Cloud übertragen lassen. Daher sind hier detaillierte Vorgaben notwendig, um die Erwartungen der Anwender für alle Plattformen zu erfüllen.

4. Vorausschauende Analysen stützen Reaktionen
Auf Probleme im Netzwerk adäquat und zeitig reagieren zu können, ist essenziell. Unternehmen können sich dabei von Predictive Analytics, also Prognoseanalysen, unterstützen lassen, mit denen sich Netzwerke anhand der Geschäftsanforderungen selbsttätig korrigieren und anpassen.

5. Standortnachteile werden aufgehoben
Vermeintlich ungünstige Standorte erfahren dank Virtualisierung, Transparenz und hybrider Infrastrukturen mehr Mobilität. Unabhängig vom Aufenthaltsort erhalten alle Nutzer schnellen Zugriff auf die erforderlichen Informationen, was neue Wettbewerbsvorteile ermöglicht.

Quelle: ChannelPartner

 
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